Craze.

Kein Platz für Rassismus!

Der Fackelzug ist vielen ein Begriff und während wir uns von jeglicher politischen Partei distanzieren, bekennen wir uns ganz bewusst zur Menschlichkeit. 

So war es für uns selbstverständlich beim Fackelzug 2015 alle Register zu ziehen und sicherzustellen, dass ein Thema mit soviel Relevanz, vor allem im österreichischen Alltag, auch angemessen kommuniziert wird.

Menschen dazu zu aktivieren zu zeigen wo "kein Platz für Rassismus" ist war uns dabei mehr als nur eine Vorgabe.

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Die drei Pfeiler einer guten Kampagne

Corporate Design
Ein starkes Symbol und einen Slogan zu entwickeln mit dem sich Menschen identifizieren können und mit dem sie sich identifizieren war uns bei dieser Kampagne ein ganz spezielles Anliegen.

Wenn Emotionen geschaffen werden die sich über das Material hinaus manifestieren indem man einen Platz als "rassismusfrei" kennzeichnet, dann funktioniert Gestaltung erst richtig.

Kampagnenplanung
Wenn 5000 Menschen durch die Wiener Innenstadt ziehen um einem Gefühl Ausdruck zu verschaffen dann ist eine umsichtige Kampagnenplanung unabdingbar.

Wann sollen Flyer verteilt werden? Wie, wo und wann soll die Kampagne kommuniziert werden? Und wie schaffen wir es, dass alle wissen was wann wo stattfindet?

Online vs. Offline
Ein wesentlicher Eckpfeiler der Kampagne war die Webseite, auf der man Plätze interaktiv auf einer Karte als rassismusfrei deklarieren konnte. 

Und das am Smartphone, per Facebook, auf Instagramm oder Twitter oder nachträglich am PC. Menschen dabei über alle Kanäle hinweg anzusprechen war uns besonders wichtig.

Symbol

Ein Symbol zu schaffen das eine gelernte Funktion hat und ihm darüber hinaus eine emotionelle Bedeutung zu geben war uns wichtig. 

Ihm dann auch noch eine Funktion zu geben hat es uns ermöglicht Menschen dazu zu bewegen aktiv zu werden. Hinaus zu gehen und Plätze als "frei von Rassismus" zu deklarieren. Sie zurückzuerobern, für eine Sache in Besitz zu nehmen.

Da 2 Meter hohe, tragbare Map-Marker noch nicht zum Standardrepertoire einer Druckerei gehören, haben wir uns darum gekümmert diese kurzerhand selbst zu entwickeln.

Karte

Als Kernstück der Kampagne war es uns wichtig zu zeigen wo überall kein Platz für Rassismus ist. Egal ob am Stephansplatz oder in der Fünfhauser Straße, Menschen sollten die Möglichkeit haben Plätze als rassismusfrei zu deklarieren.

Und das am Smartphone, per Facebook, auf Instagramm oder Twitter oder nachträglich am PC.

Das über 350 Plätze in Wien und ganz Österreich als rassismusfrei gekennzeichnet wurden war besonders schön.

Kampagnenplanung

Eine Kampagne zu planen bedeutet über Monate hinweg zahlreiche Menschen zu koordinieren. Sicherzustellen, dass alle Materialien zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und für diese Orte auch die richtigen Genehmigungen eingeholt sind.

Dabei müssen gleichzeitig zahlreiche Kommunikationskanäle nicht nur bespielt, sondern vor allem auch betreut werden.

Wenn man dann auch noch ein abgestecktes Budget und eine fixe Deadline hat, hat man alles was eine gute Kampagne braucht: ein organisiertes Chaos nachdem man sich fragt warum man sich das eigentlich antut, sich aber schon auf das nächste Jahr freut.

Sie haben großes vor?